Feldhamsterkartierung 2022 (©LPV Goslar e.V.) | zur StartseiteBergwiese mit Arnika (@LPV Goslar e.V.) | zur StartseiteBergwiesen bei St. Andreasberg (©LPV Goslar e.V.) | zur StartseiteWasserbüffel in den Osterfelder Tongruben (©LPV Goslar e.V.) | zur StartseiteHarzer Rotes Höhenvieh (©Susanne Heinrich) | zur StartseiteFeldgehölz (©Varinia Lietsch) | zur StartseiteGalloway-Rinder auf Magerrasenbiotopen (@LPV Goslar e.V.) | zur StartseiteBergwiesen-Mahd bei St. Andreasberg (©LPV Goslar e.V.) | zur StartseiteFlussschotterrasen an der Innersten (©Karl Könecke) | zur StartseiteAckerwildkräuter in der Blüte  (©LPV Goslar e.V.) | zur StartseiteKopfbaum-Instandsetzung (©LPV Goslar e.V.) | zur StartseiteTeufelsabbiss-Flur (@LPV Goslar e.V.) | zur StartseiteHimmelblauer Bläuling (©LPV Goslar e.V.) | zur Startseiteseltene Wiesen-Feuerlilie (@LPV Goslar e.V.) | zur StartseiteWeidetier-Info-Tag 2024 (©LPV Goslar e.V.) | zur StartseiteBlick auf die Harzberge (@LPV Goslar e.V.) | zur StartseiteSchafherde zur Streuobstwiesenpflege (©LPV Goslar e.V.) | zur StartseiteDie Oker (©Varinia Lietsch) | zur StartseiteBergwiesenweg Buntenbock (©LPV Goslar e.V.) | zur Startseite
  • Instagram
  • Link zur Seite versenden
  • Ansicht zum Drucken öffnen
 

Vergrößerung von Bergwiesen-Flächen im Oberharz

Projektfläche am Mittelberg, links im Bild der ehemalige Fichtenbereich, rechts die schon vorhandenen Bergwiese (Bild vergrößern)
Bild zur Meldung: Projektfläche am Mittelberg, links im Bild der ehemalige Fichtenbereich, rechts die schon vorhandenen Bergwiese

Innerhalb der FFH-Gebiete Nr. 150 „Bergwiesen und Wolfsbachtal bei Hohegeiß“ sowie Nr. 148 „Bergwiesen bei St. Andreasberg“ wurden in den Bereichen Hohegeiß und St. Andreasberg Fichtenbestände entfernt, um Flächen für die Entwicklung beziehungsweise Erweiterung von Bergwiesen zu schaffen.

 

In St. Andreasberg sowie im Bereich des Schwimmbades in Hohegeiß wurden hierfür insbesondere die Randbereiche bereits vorhandener Bergwiesen von Fichtenrestbeständen befreit, sodass sich die bestehenden Wiesen in diese Bereiche hinein ausdehnen können. Auf diese Weise werden die vorhandenen Bergwiesenflächen vergrößert und ihre ökologische Funktion gestärkt.

Darüber hinaus wurde in Hohegeiß auf dem Mittelberg ein Fichtenbestand auf einem Grundstück der Stadt Braunlage entfernt, um auch dort die Neuentwicklung einer Bergwiese zu ermöglichen. Durch die Freistellung der Fläche werden die Voraussetzungen geschaffen, dass sich langfristig wieder artenreiche Bergwiesenvegetation entwickeln kann.

 

Die Entwicklung und Erweiterung von Bergwiesen ist aus naturschutzfachlicher Sicht besonders sinnvoll, da diese Lebensräume zu den artenreichsten Grünlandtypen der Mittelgebirge zählen. Bergwiesen beherbergen eine Vielzahl spezialisierter Pflanzenarten und bieten zahlreichen Insekten, darunter Wildbienen, Schmetterlingen und Heuschrecken, wichtige Lebensräume. Gleichzeitig stellen sie wertvolle Nahrungsflächen für viele Vogelarten dar und tragen durch ihre Blütenvielfalt zur Förderung der biologischen Vielfalt bei.

Darüber hinaus sind Bergwiesen kulturhistorisch geprägte Lebensräume, die durch extensive Nutzung entstanden sind und ohne entsprechende Pflege oder Offenhaltung häufig verbuschen oder wieder von Wald eingenommen werden. Die gezielte Freistellung ehemaliger oder potenzieller Wiesenflächen kann daher dazu beitragen, diese selten gewordenen Lebensräume zu erhalten oder wiederherzustellen und die strukturelle Vielfalt der Landschaft zu erhöhen.

 

Die Maßnahmen wurden von der Ökologischen Station Westharz (Projekt des LPV Goslar e.V.) organisiert und durch den Landkreis Goslar (Ersatzgeldmittel) finanziert.

Fotoserien

Vergrößerung von Bergwiesen-Flächen im Oberharz (FR, 13. März 2026)

Urheberrecht: