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Feldhamster Kartierung am 13. Mai


Bild zur Meldung: Foto: Nina Lipecki, AG Feldhamster Niedersachsen e.V.



Es waren freudige Nachrichten Anfang des Jahres:

In den Gemarkungen um Heißum und Dörnten wurden lange verloren geglaubte Feldhamsterfunde gemeldet.

 

Nina Lipecki von der AG Feldhamster Niedersachsen e.V. traf sich mit Vertretern der hiesigen Landwirtschaft, der unteren Naturschutzbehörde Goslar und des LPV Goslar e.V. am vergangenen Dienstag vor Ort um zu informieren.

 

Die Sichtungen konnten derweil von offizieller Seite bestätigt werden. Neben dem kleinen Vorkommen bei Weddingen kann der Landkreis stolz sein, eine zweite, eventuell sogar größere Population vorweisen zu können. Das stark bedrohte Tierchen ist zu einer Seltenheit in den Feldfluren der Moderne geworden. Dabei bedarf er gar keinen all zu großen Aufwand von Seiten des Menschen, ihn zu fördern.

 

Die Landwirte, auf deren Flächen die Sichtungen bestätigt wurden, waren begeistert von den Funden und wollen den Erhalt und die Förderung der Population durch speziell angepasste Maßnahmen unterstützen. Beispielsweise werden dafür im Sommer die Ähren hoch abgeschnitten, sodass durch die hoch stehenden Stoppeln ein gewisser Schutz vor Greifvögeln bestehen bleibt. Auf die ein oder andere Ähre wird abfallen und als Nahrungsquelle liegenbleiben, damit die Vorräte für den nächsten Winter aufgefüllt werden können. Die damit verbundenen, jedoch geringen Ernteausfälle, werden mit Fördermitteln ausgeglichen, sodass dem Landwirt für den Mehraufwand kein Schaden entsteht.

 

Der Feldhamster verbirgt sich bis ins Frühjahr in seinen Fallröhren und kommt erst im späten April/frühen Mai hervor. Erst dann kann man die Fallröhren erkennen, da die "Deckel" entfernt sind.

Die AG Feldhamster Niedersachsen, der Landkreis Goslar, die Landwirtschaft sowie der LPV Goslar e.V. rufen daher zu einer Kartierung in dem Gebiet auf, um den Populations-Umfang besser einschätzen zu können.

 

Dafür benötigen wir freiwillige Helfer, die am 

 

 Freitag, den 13. Mai von 16 bis ca. 19 Uhr  

 

mit uns in die Flächen zwischen Dörnten und Heissum gehen und nach Hinweisen Ausschau halten.

 

Wenn Sie uns dabei helfen wollen, melden Sie sich bitte gerne per Mail oder telefonisch unter:

 

bzw. 05326-529 147 6